Wie vom Chef am
19. Januar prognostiziert, gibt es jetzt, kaum dass DSDS zuende ist, wieder eine Studie über die Werbe"wirkung" von Promis.
Natürlich, so muss man sagen, hat sich dabei der Konsument ein Zeugnis totaler Kognition ausgestellt, aufgeklärt, unbeirrbar und primär faktisch tat er kund, dass er sich bei seinen Kaufentscheidungen lieber auf die Qualität eines Produktes verlässt denn auf die Empfehlungen der Promis (76% zumindest sagen das - und frage: WASSS? Was ist mit den anderen 24? Glauben die Uschi Glas? Aber wie geht das, wo doch Institutionen wie Stiftung Warenest ebenfalls als extrem verlässliche Info-Quelle angegeben werden.)
Nun, wer will, kann es in der
Pressemitteilung nachlesen. Interessanter fand ich ja die ebenfalls dort aufgeführte Liste der
vertrauenswürdigsten Marken der Deutschen:
Automobile:
Volkswagen
Banken:
Sparkasse
Bekleidung:
C&A
Benzin:
Aral
Computer:
Siemens
Dekorative Kosmetik:
Jade
Erfrischungsgetränke:
Gerolsteiner
Erkältungsmittel:
Wick
Fotogeräte:
Canon
Frühstückscerealien:
Kellogg’s
Haarpflege:
Schwarzkopf
Handelsunternehmen:
Aldi
Haushalts-/Küchengeräte:
Miele
Haushaltsreiniger:
Frosch
Hautpflege:
Nivea
Internetunternehmen:
AOL
Kaffee/Tee:
Tchibo
Kreditkarten:
Visa
Mobilfunk Serviceanbieter:
Vodafone
Mobiltelefone:
Nokia
Nahrungsmittel:
Maggi
Reiseveranstalter:
TUI
Schmerzmittel:
Aspirin
Sekt:
Rotkäppchen Sekt
Spirituosen:
Asbach
Süßigkeiten:
Haribo
Versicherungen:
Allianz
Vitamine:
Abtei
Waschmittel:
Persil
Zahnpasta/Mundpflege:
Odol
Für mich klingt das weniger nach "vertrauenswürdig" als vielmehr nach einer TV-Show: "Wir haben 100 Menschen gefragt: Nennen sie uns ein XXX" --- und as wir da oben sehen, ist die jeweilige Top-Antwort. Ist bekanntnehit also gleich Vertrauen? Hm, wie passt das jetzt mit den zweifellos bekannten Promis zusammen, denen man nicht vertraut?
Egal - Bitte: Sollte hier ein Grafiker sein, der gerade Zeit und Lust hat, könnte er/sie bitte
Familie Deutschland visualisieren? Danke.